Der NABU Rinteln weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass die Kameruner von Andreas Behrens aus Steinbergen, die seit diesem Jahr auf der Streuobstwiese Hohenrode die Landschaftspflege übernommen haben, ab sofort ins Winterquartier müssen.
Nach den jüngsten Äußerungen des Bad Nenndorfer Stadtdirektors Mike Schmidt zur Kritik des 1. stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Nick Büscher an der ökologischen Ausrichtung der Landesgartenschau nimmt der NABU Niedersachsen erneut Stellung. Landesvorsitzender Prof. Dr. Holger Buschmann erklärt:
Trocken ist es an diesem Samstagmorgen, als sich die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln treffen, um an verschiedenen Stellen im Naturschutzgebiet Sichtfenster für Naturinteressierte und Uferbereiche für Limikolen wie beispielsweise Flussregenpfeifer und Austernfischer freizuschneiden.
Die jüngst bekannt gewordenen Pläne der Stadt Bad Nenndorf, die temporär genehmigten Parkplätze für die Landesgartenschau in Schaumburg dauerhaft zu erhalten, werden vom NABU scharf kritisiert. „Es tritt das ein, was wir schon befürchtet hatten, dass man nun aus Kostengründen diesen für Bad Nenndorf ohne Großveranstaltung wie die Landesgartenschau völlig überdimensionierten Parkplatz dauerhaft erhalten möchte.
Der Braunbrustigel gehört zu den beliebtesten heimischen Wildtieren, doch seine Situation ist ernst: Seit 2024 steht er auf der internationalen Roten Liste und gilt als „potenziell gefährdet“. Gründe dafür sind der Verlust von Lebensräumen, der Einsatz chemischer Düngemittel und Pestizide sowie das Insektensterben, das seine Nahrungsgrundlage bedroht.
Beim diesjährigen Ökomarkt informierten die ehrenamtlichen Naturschützer die interessierten Besucherinnen und Besucher über verschiedene Themen rund um den Natur- und Umweltschutz in Rinteln.
Bestes Beobachtungswetter für Fledermäuse herrschte am letzten Wochenende im August, als die Naturschutzaktiven des NABU Rinteln die großen und kleinen Fledermausfreunde am Parkhaus am Pferdemarkt in der einsetzenden Dämmerung begrüßten.
Bereits zum zweiten Mal hat der Naturpavillon seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet, um einen Einblick in die Örtlichkeiten und die Arbeit der beteiligten Vereine zu gewähren.
Seit einigen Jahren erfreuen sich Besucherinnen und Besucher an dem von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Insektenschaugarten Melissa an der Kasseler Straße. Das Projekt, das in Kooperation von Imkerverein, NABU, Obst- und Gartenbauverein initiiert wurde, ist nun auf Vordermann gebracht worden.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden, um bei der Amphibienwanderung die vier Standorte an der Arensburg, der Extertalstraße, in Möllenbeck und am Waldkater abzugehen und die Amphibien einzusammeln.
An diesem Samstagvormittag folgten etliche interessierte Naturinteressierte der Einladung, zusammen mit Michael Eggersmann sowie dem Ornithologen Jörg Hadasch und Dr. Nick Büscher vom NABU Rinteln die Altabgrabung in Varenholz zu erkunden. Anfangs erläutert Eggersmann, wie es dazu gekommen ist, in der Abbaustätte den Natur- und Artenschutz mit gezielten Maßnahmen zu unterstützen.
In der Auenlandschaft Hohenrode hat seit einiger Zeit das Naturerleben mit digitaler Unterstützung Einzug gehalten. Hier sind in der Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte sowie im Aussichtsturm Terminals zur Bestimmung und Erfassung von Arten installiert worden, die mit Hilfe von Solarzellen mit Strom versorgt werden.
An diesem Muttertagswochenende haben die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln eine Vogelstimmenwanderung durch den Blumenwall in der Rintelner Innenstadt durchgeführt. Am Sonntagmorgen ging es zusammen mit naturinteressierten Frühaufstehern am Pferdemarkt los, um die verschiedenen Vogelstimmen den gefiederten Bewohnern des Blumenwalls zuzuordnen.
Auf ihrem letzten Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Hohenrode“ konnten die Ehrenamtlichen vom NABU Rinteln ihren Augen kaum trauen - in einem hinteren Bereich des Rundweges entdeckten sie einen Trampelpfad und aufgeschichtetes Holz, das anscheinend zu einem Versteck oder Ansitz zusammengebaut werden sollte.
Bei der zweiten Exkursion in diesem Jahr in der Auenlandschaft Hohenrode konnten die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln viele naturinteressierte Gäste begrüßen, die das Naturschutzgebiet zusammen mit Kathy Büscher, Gisbert Hauske sowie Dr. Nick Büscher erkunden wollten.
Die Mitglieder des NABU Rinteln fanden sich in diesem Jahr im Naturpavillon ein, um auf ein abwechslungsreiches Naturschutzjahr 2024 zurückzublicken. Dr. Nick Büscher berichtet als Vorsitzender über Arbeitseinsätze auf der Streuobstwiese in Hohenrode, wo ein wolfsabweisender Zaun installiert wurde sowie der alte Zaun abgebaut worden ist.
Der frühe Vorfrühlingsbeginn bereits Ende Februar sorgte dafür, dass die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln schon jetzt die Amphibienschutzzäune aufgestellt haben. In mühevoller ehrenamtlicher Arbeit haben die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln sechs Stunden gebraucht, um alle Schutzzäune zu errichten.
Voll ist es an diesem Nachmittag im Naturpavillon, als Dr. Nick Büscher vom NABU Rinteln die fast 40 Gäste begrüßt. Alle sind aus einem Grund hierhergekommen - sie wollten sich von Rüdiger Wohlers und Heike Neunabers reich bebilderte Informationen zu Natur, Kultur und Geschichte sowie Märchen und Sagen aus Masuren bezaubern lassen.
Mit Astkneifern, Heckenschere und Freischneider machten sich die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln bei bestem Wetter daran, in der Auenlandschaft Hohenrode den Zaun entlang des Stichweges zum Aussichtsturm von der Vegetation zu befreien.
Trotz der winterlichen Minus-Grade fanden sich fast 20 Naturinteressierte auf dem Besucherparkplatz in Hohenrode ein, um unter Leitung von Dr. Nick Büscher, Vorsitzender vom NABU Rinteln, und gemeinsam mit Gisbert Hauske und Kathy Büscher auf Entdeckungsreise durch das Naturschutzgebiet zu gehen.
Am ersten sonnigen Februarsamstag haben die Rintelner NABU-Aktiven auf der Streuobstwiese Hohenrode die Zauntrasse freigeschnitten. Mit Heckenschere, Astkneifer, aber auch Freischneider und Motorsäge ausgestattet ging es ans Werk und den wuchernden Brombeeren und Heckenpflanzen pflegerisch „an den Kragen“.
Auf der kommenden Mitgliederversammlung des NABU Rinteln im Jahr 2025 wird über eine Neufassung der Satzung beschlossen, da es Satzungsänderungen auf Bundes- und Landesebene gab, die auch von den NABU-Gliederungen aus vereinsrechtlichen Gründen umgesetzt werden müssen. Die Mitglieder können die Satzung als Entwurfsfassung hier einsehen.
Endlich hat es geklappt: Nach längerer Wartezeit konnte das Brutfloß für die Flussseeschwalbe, das im Jahr 2022 während eines Sturmes havariert war und repariert werden musste, in der Auenlandschaft Hohenrode wieder aufs Wasser gebracht werden.
Unser neues Jahresprogramm für das Jahr 2025 ist erschienen! Unter folgendem Link können Sie sich über unsere geplanten Aktivitäten informieren. Die Datei steht auch als Download zur Verfügung.
In unserem neuen Jahresrundbrief erfahren Sie, was der NABU Rinteln im Jahr 2024 für den Natur- und Umweltschutz auf die Beine gestellt hat.